> > zurück zur Übersicht

Maßnahme Ene-A-01

Regenerative Energieerzeugung: Aufgrund zunehmender Extremereignisse (z.B. Stürme) ist Photovoltaik weniger in frei stehenden Anlagen im Außenbereich als vielmehr an und auf Gebäuden einzusetzen und ggf. vorzuschreiben.

Art der Maßnahme:

  • Investive Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung mit direkten Ausgaben verbunden ist (entweder durch Investitionen oder durch die Einrichtung von Förderinstrumenten)
  • Organisatorische Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung der Koordination und Absprache verschiedener Akteure bedarf

Zielgruppe(n): Kreisfrei , Kreisangehörig , Kleine Gemeinde

Umsetzbarkeit: kurzfristig (iKurzfristg umsetzbare Maßnahmen:Maßnahme kann kurzfristig, d. h. innerhalb von einigen Wochen oder Monaten umgesetzt werden, weil nur geringe Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen und/oder weil eine Abstimmung nur mit wenigen Akteuren notwendig ist und/oder weil die Maßnahme auf schnell veränderbare Rahmenbedingungen abzielt (z. B. Druck von Informationsbroschüren).) mit moderatem Kostenaufwand (iMaßnahmen mit moderatem Kostenaufwand:Größerer finanzieller Aufwand (ca. 10.000 bis ca. 100.000 EUR), für den Mittel aber in der Regel für das kommende Haushaltsjahr bereitgestellt werden können (vorübergehende personalbezogene Maßnahmen, Aufträge an Dritte, kleinere Investitionen).)

Ständige Beteiligte: Eigentümer von Flächen, Nutzer von Flächen, Übergeordnete Planungsebenen

Weitere Akteure:
Kleine und kreisangehörige GemeindenKreisfreie Städte
internexterninternextern
  • Landesverwaltungsamt
  • Bauordnung
  • Hochbau
  • Liegenschaften
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Architektenkammer
  • Versorgungsunternehmen
  • Klimaschutzagentur
  • Landesamt für Bauen und Verkehr
  • Landesumweltamt
  • Landwirtschaftskammer
  • Verbraucherzentrale
  • Zweckverbände
  • Landwirtschaftskammer
  • Zweckverbände
  • Bauordnung
  • Hochbau
  • Liegenschaften
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Architektenkammer
  • Versorgungsunternehmen
  • Klimaschutzagentur
  • Landesamt für Bauen und Verkehr
  • Landesumweltamt
  • Landesverwaltungsamt
  • Verbraucherzentrale

Umsetzungsansätze

Einfacher Bebauungsplan

Die komplexen Bedingungen und die hohe rechtliche Bedeutung qualifizierter Bebauungspläne münden in differenzierte und enge Festsetzungen, die schon nach kurzer Zeit überholt sind. Einfache Bebauungspläne werden vor allem aus Gründen der Verfahrensvereinfachung oder auch aufgrund der hohen Komplexität bebauter Gebiete gelegentlich zur Überplanung bereits bebauter Gebiete aufgestellt und sind in verschiedenen Einsatzbereichen zur Anpassung an den Klimawandel denkbar (Neuaufstellung eines einfachen Bebauungsplans im bislang unbeplanten Innenbereich oder beplanten Außenbereich; Änderung eines qualifizierten Bebauungsplans durch einen einfachen Bebauungsplan). [mehr]

Baurecht auf Zeit, Städtebauliche Verträge

Steuerung der klimaangepassten, städtebaulichen Entwicklung und Ordnung am Beispiel von städtebaulichen Verträgen, Stadtumbaumaßnahmen und in Anwendung des Baurechts auf Zeit (zeitlich aufeinanderfolgende Nutzungen). [mehr]

BauGB-Klimaschutznovelle

Die Klimaschutznovelle als städtebauliche Dimension der Klimaanpassung (Aufnahme der sogenannten Klimaschutzklausel), Klarstellung von unbestimmten Sachverhalten (Anpassung an und Schutz des Klimas ist damit eine städtebauliche Aufgabe). [mehr]

Synergien und Konflikte

SynergienKonflikte
  • PV-Anlagen auf Dächern weniger anfällig gegenüber Extremereignissen als PV-Anlagen im Außenbereich.
  • Photovoltaik auf Dächern beeinträchtigt die Möglichkeiten des Wasserrückhalts
  • Photovoltaik auf Dächern ist ein zusätzliches Schadenspotenzial bei Stürmen/Schneelast
  • Photovoltaik auf Dächern ist ein zusätzliches Schadenspotenzial bei Stürmen/Schneelast
  • Literatur

    Anderson, W. (2009): Homes for a Changing Climate.

    City of London Corporation (2007): Rising to the Challlenge - The City of London Corporation's Climate Adaptation Strategy. London.  

    Clean Air Partnership (2007): Cities preparing for Climate Change - A study of six urban regions. Toronto. 

    Dosch, F., Porsche, L., & P. Schuster (2008): Anpassung an den Klimawandel aus europäischer Perspektive. In: Informationen zur Raumentwicklung. Heft 6/7. S. 381-394.  

    European Environment Agency (2009): Regional climate change and adaptation - The Alps facing the challenge of changing water resources. No 9/2009. Kopenhagen.

    Greater London Authority (2008): The London climate change adaptation strategy - Draft Report. London. 

    Institute for Catastrophic Loss Reduction, Research and Analysis Division (Hg.)(2004): Background Paper on Disaster Resilient Cities. Ottawa.  

    Jackson, R. (2006): The Role of Spatial Planning in Combating Climate Change. Manchester.  

    Land Brandenburg (2008): Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz und zur Anpassung and die Folgen des Klimawandels. Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Frankfurt (Oder). 

    London Climate Change Partnership (2007): London's Warming. London. 

    Umweltbundesamt (2006): Anpassung an Klimaänderungen in Deutschland. Dessau.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Rechtliche Grundlagen und Regelungen zu dieser Maßnahme

    keine gesetzliche Regelung auf EU- und Bundesebene vorhanden