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Maßnahme Fre-A-07

Thermische Entlastung: Neue Kaltluftbahnen sind zur Abmilderung v.a. der nächtlichen Hitzebelastung einzuplanen und bestehende ggf. auszuweiten.

Art der Maßnahme:

  • Investive Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung mit direkten Ausgaben verbunden ist (entweder durch Investitionen oder durch die Einrichtung von Förderinstrumenten)
  • Planerische Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung der Berücksichtigung in Plänen und Programmen bedarf

Zielgruppe(n): Kreisfrei , Kreisangehörig , Kleine Gemeinde

Umsetzbarkeit: langfristig (iLangfristig umsetzbare Maßnahmen:Maßnahme kann langfristig, d. h. innerhalb von einigen Jahren oder Jahrzehnten umgesetzt werden, weil erhebliche Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen, die nicht sofort zur Verfügung stehen und/oder weil bei der Umsetzung der Maßnahme erhebliche Konflikte zu erwarten sind, die eine Abstimmung mit verschiedenen Akteuren notwendig machen und/oder weil die Maßnahme auf nur sehr langsam veränderbare Rahmenbedingungen abzielt (z. B. Veränderung der Siedlungsstruktur).) mit hohem Kostenaufwand (iMaßnahmen mit hohem Kostenaufwand:Erhebliche finanzielle Mittel notwendig (über 100.000 EUR), die eine langjährige Finanzplanung notwendig machen (größere Investitionen in Infrastruktur, langfristige personalbezogene Maßnahmen, Entschädigungsleistungen usw.).)

Ständige Beteiligte: Eigentümer von Flächen, Nutzer von Flächen, Übergeordnete Planungsebenen

Weitere Akteure:
Kleine und kreisangehörige GemeindenKreisfreie Städte
internexterninternextern
  • Landesverwaltungsamt
  • Forsten
  • Grünflächen
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Umwelt
  • Immissionsschutz
  • Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung
  • Kleingartenvereine
  • Landesanstalt für Großschutzgebiete
  • Landesumweltamt
  • Landschaftsbehörde
  • Landwirtschaftsamt
  • Sportverbände
  • Umwelt- und Naturschutzverbände
  • Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung
  • Landschaftsbehörde
  • Landwirtschaftsamt
  • Forsten
  • Grünflächen
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Umwelt
  • Immissionsschutz
  • Kleingartenvereine
  • Landesanstalt für Großschutzgebiete
  • Landesumweltamt
  • Landesverwaltungsamt
  • Sportverbände
  • Umwelt- und Naturschutzverbände

Umsetzungsansätze

Einfacher Bebauungsplan

Die komplexen Bedingungen und die hohe rechtliche Bedeutung qualifizierter Bebauungspläne münden in differenzierte und enge Festsetzungen, die schon nach kurzer Zeit überholt sind. Einfache Bebauungspläne werden vor allem aus Gründen der Verfahrensvereinfachung oder auch aufgrund der hohen Komplexität bebauter Gebiete gelegentlich zur Überplanung bereits bebauter Gebiete aufgestellt und sind in verschiedenen Einsatzbereichen zur Anpassung an den Klimawandel denkbar (Neuaufstellung eines einfachen Bebauungsplans im bislang unbeplanten Innenbereich oder beplanten Außenbereich; Änderung eines qualifizierten Bebauungsplans durch einen einfachen Bebauungsplan). [mehr]

Baurecht auf Zeit, Städtebauliche Verträge

Steuerung der klimaangepassten, städtebaulichen Entwicklung und Ordnung am Beispiel von städtebaulichen Verträgen, Stadtumbaumaßnahmen und in Anwendung des Baurechts auf Zeit (zeitlich aufeinanderfolgende Nutzungen). [mehr]

Backcasting

Das „Backcasting“ (Zurückblenden) als Methode greift die normative Komponente der Szenarioentwicklung heraus, bei der die Frage gestellt wird, welche Entscheidungen notwendig sind, um ein bestimmtes Anpassungsziel zu erreichen. Es geht beim Backcasting weniger darum, Aussagen über mögliche zukünftige Zustände zu erhalten, sondern vielmehr darum, bereits jetzt gestaltend auf diese Zustände einzuwirken, indem die Umsetzbarkeit und Rahmenbedingungen von Strategiezielen abgebildet werden. [mehr]

Multifunktionale Flächennutzung

Multifunktionale Nutzung bedeutet eine zeitlich parallele mehrfache Nutzung einer Fläche für unterschiedliche Bodennutzungen. Zugleich wird im Gegensatz zum Konzept der temporären Zwischennutzung (etwa einer Brachfläche) auf ein dauerhaftes Nebeneinander mehrerer Nutzungen abgestellt. [mehr]

BauGB-Klimaschutznovelle

Die Klimaschutznovelle als städtebauliche Dimension der Klimaanpassung (Aufnahme der sogenannten Klimaschutzklausel), Klarstellung von unbestimmten Sachverhalten (Anpassung an und Schutz des Klimas ist damit eine städtebauliche Aufgabe). [mehr]

Flächenkreislaufwirtschaft

Die Flächenkreislaufwirtschaft hat vorrangig und systematisch die Ausschöpfung der bestehenden Flächenpotenziale im Bestand zum Ziel und lässt nur unter bestimmten Bedingungen die Inanspruchnahme neuer Flächen zu. Die Ansätze zur Brachflächenaktivierung bzw. Rückbau/Renaturierung sind hinsichtlich ihrer Flexibilität unter sich ändernden Rahmenbedingungen wie dem Klimawandel zu diskutieren. Besondere Potenziale bieten sich vor allem im Hinblick auf Verlagerungen von Nutzungen oder die Suche nach alternativen Standorten. [mehr]

Synergien und Konflikte

SynergienKonflikte
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Erhalt bestehender Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Erhalt bestehender Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Erhalt von Wasserflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Wasserflächen
  • Flächen, die durch den Rückbau freiwerden können zur Ausweitung von Frei- und Grünflächen genutzt werden
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Erhalt von Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Grün- und Freiflächen
  • Der steigende Nutzungsdruck erhöht den Bedarf nach einem Ausbau von Grün- und Freiflächen
  • Der Bedarf nach einer Bekämpfung gebietsfremder Problemarten kann bei der Grünflächenplanung mitberücksichtigt werden
  • Auf Grün- und Freiflächen bestehen oft bislang ungenutzte Biomassepotenziale.
  • Der steigende Nutzungsdruck und Trockenheit erhöhen den Pflegebedarf
  • Der steigende Nutzungsdruck und Trockenheit erhöhen den Pflegebedarf
  • Der steigende Nutzungsdruck und Trockenheit erhöhen den Anpassungsbedarf der Bepflanzung
  • Literatur

    City of London Corporation (2007): Rising to the Challenge - The City of London Corporation's Climate Adaptation Strategy. London. 

    Dosch, F., Porsche, L., & P. Schuster (2008): Anpassung an den Klimawandel aus europäischer Perspektive. In: Informationen zur Raumentwicklung. Heft 6/7. S. 381-394.

    London Climate Change Partnership (2007): London's Warming. London.

     

     

    Rechtliche Grundlagen und Regelungen zu dieser Maßnahme

    Darstellung von Wasserflächen (§ 5 Abs. 2 Nr. 7 BauGB)
    Darstellung von Flächen für die Landwirtschaft (§ 5 Abs. 2 Nr. 9a) BauGB)
    Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung (Grundflächenzahl und Höhe der baulichen Anlagen) (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB)
    Festsetzungen zur Bauweise (offen/geschlossen) sowie zur Stellung der baulichen Anlagen (Baulinien, Baugrenzen, Bebauungstiefen) (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 BauGB)
    Festsetzung von Mindestmaßen der Baugrundstücke (§ 9 Abs. 1 Nr. 3 BauGB)
    Festsetzung der Flächen, die von der Bebauung freizuhalten sind (§ 9 Abs. 1 Nr. 10 BauGB)
    Schaffung von Freiräumen, wo sie nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind (§ 1 Abs. 6 BNatSchG)
    Darstellung/Festsetzung der Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft (§ 5 Abs.2 Nr. 10 BauGB)