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Maßnahme Men-B-02

Thermische Entlastung: In städtischen Konzepten sollte immer wieder darauf verwiesen werden, dass vor allem gesundheitlich exponierte Bevölkerungsgruppen (Alte, Kinder, Kranke) über ein hitzeangepasstes Verhalten („richtige“ Bekleidung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Aufenthalt im Freien) aufgeklärt werden.

Art der Maßnahme:

  • Organisatorische Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung der Koordination und Absprache verschiedener Akteure bedarf

Zielgruppe(n): Kreisfrei , Kreisangehörig , Kleine Gemeinde

Umsetzbarkeit: kurzfristig (iKurzfristg umsetzbare Maßnahmen:Maßnahme kann kurzfristig, d. h. innerhalb von einigen Wochen oder Monaten umgesetzt werden, weil nur geringe Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen und/oder weil eine Abstimmung nur mit wenigen Akteuren notwendig ist und/oder weil die Maßnahme auf schnell veränderbare Rahmenbedingungen abzielt (z. B. Druck von Informationsbroschüren).) mit geringem Kostenaufwand (iMaßnahmen mit geringem Kostenaufwand:Nur geringe finanzielle Mittel notwendig (ca. 1.000 bis ca. 10.000 EUR), die in der Regel aus dem laufenden Haushalt heraus aufgebracht werden können (organisatorische Maßnahmen, informationsbezogene Maßnahmen).)

Ständige Beteiligte: Eigentümer von Flächen, Nutzer von Flächen, Übergeordnete Planungsebenen

Weitere Akteure:
Kleine und kreisangehörige GemeindenKreisfreie Städte
internexterninternextern
  • Gesundheit
  • Krankenhaus
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Sport
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Zivilschutz
  • Ärztekammer
  • Deutscher Wetterdienst
  • Hilfsorganisationen
  • Amt für Immissionsschutz
  • Landesamt für Soziales und Versorgung
  • Sportverbände
  • Krankenkassen
  • Gesundheit
  • Amt für Immissionsschutz
  • Krankenhaus
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Sport
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Zivilschutz
  • Ärztekammer
  • Deutscher Wetterdienst
  • Hilfsorganisationen
  • Landesamt für Soziales und Versorgung
  • Sportverbände
  • Krankenkassen

Umsetzungsansätze

BauGB-Klimaschutznovelle

Die Klimaschutznovelle als städtebauliche Dimension der Klimaanpassung (Aufnahme der sogenannten Klimaschutzklausel), Klarstellung von unbestimmten Sachverhalten (Anpassung an und Schutz des Klimas ist damit eine städtebauliche Aufgabe). [mehr]

Konzept der sequenziellen Realisierung von Planinhalten

Das Problem der Schätzung von Wahrscheinlichkeiten künftiger klimawandelbezogener Ereignisse soll verringert werden, indem in der Planung nicht von einem einzigen wünschenswerten Endzustand ausgegangen wird. Es werden vielmehr eine Reihe suboptimaler möglicher Endzustände vorweggedacht, die nach einer initiierenden Entscheidung überhaupt noch erreichbar sind. Die weiteren Entscheidungsstufen werden offen gehalten und dann ausgeführt, wenn Dringlichkeit besteht bzw. die Unsicherheit der Informationen überwunden ist („Wenn-dann-Relationen“). [mehr]

Synergien und Konflikte

SynergienKonflikte
  • Kommunikationskonzepte zur Anpassung an den Klimawandel eignen sich auch, um gleichzeitig auf Aspekte des Klimaschutzes hinzuweisen.
keine

Literatur

Bizikova, Neale and Burton (2008): Canadian Communities' Guidebook for Adaptation to Climate Change. Including an approach to generate mitigation co-benefits in the context of sustainable development. First Edition. Environment Canada and University of British Columbia, Vancouver.  

Bundesamt für Raumentwicklung, Bundesamt für Wasser und Geologie, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Hg.)(2005): Raumplanung und Naturgefahren (Empfehlungen). Bern.  

Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, Bundesregierung (2008): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel. Berlin.

Clean Air Partnership (2007): Cities preparing for Climate Change - A study of six urban regions. Toronto.

Climate's Long-term Impacts on Metro Boston (CLIMB)(2004): Infrastructure Systems, Services and Climate Change: Integrated Impacts and Response Strategies for the Boston Metropolitan Area. Boston.

European Environment Agency (2009): Regional climate change and adaptation - The Alps facing the challenge of changing water resources. No 9/2009. Kopenhagen.

Füssel, H. M. und R.J.T. Klein (2004): Conceptual Frameworks of adaptation to climate change and their application to human health.PIK. Potsdam.

Institute for Catastrophic Loss Reduction, Research and Analysis Division (Hg.)(2004): Background Paper on Disaster Resilient Cities. Ottawa.  

Mukheibir & Ziervogel (2006): Framework for Adaption to Climate Change in the City of Cape Town. CApe Town.

US AID ASIA (Hg.)(2007): How Resilient is Your Coastal Community? A Guide for Evaluating Community Resilience to Tsunamis and Other Coastal Hazards.

 

 

 

 

 

 

Rechtliche Grundlagen und Regelungen zu dieser Maßnahme

Anspruch auf Zugang zu Umweltinformationen (§ 3 UIG)
Unterstützung des Zugangs zu Umweltinformationen (§ 7 Abs.1 UIG)
Pflicht zur Vorbeugung gegenüber schädlichen Umwelteinwirkungen (§ 1 Abs. 1 BImSchG)
Unterrichtung der Öffentlichkeit (§ 10 Abs.1 UIG)