> > zurück zur Übersicht

Maßnahme Tec-K-04

Ertüchtigung Entsorgungsinfrastruktur: Um das Ausmaß der Folgen von Niederschlägen zu minimieren, sollten Notentwässerungswege definiert werden.

Art der Maßnahme:

  • Investive Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung mit direkten Ausgaben verbunden ist (entweder durch Investitionen oder durch die Einrichtung von Förderinstrumenten)
  • Planerische Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung der Berücksichtigung in Plänen und Programmen bedarf

Umsetzbarkeit: mittelfristig (iMittelfristig umsetzbare Maßnahmen:Maßnahme kann mittelfristig, d. h. innerhalb von einigen Monaten oder Jahren umgesetzt werden, weil Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen, die nicht sofort zur Verfügung stehen und/oder weil bei der Umsetzung der Maßnahme Konflikte zu erwarten sind, die eine Abstimmung mit verschiedenen Akteuren notwendig machen und/oder weil die Maßnahme auf nur mittelfristig veränderbare Rahmenbedingungen abzielt (z. B. Tätigung von Investitionen).) mit moderatem Kostenaufwand (iMaßnahmen mit moderatem Kostenaufwand:Größerer finanzieller Aufwand (ca. 10.000 bis ca. 100.000 EUR), für den Mittel aber in der Regel für das kommende Haushaltsjahr bereitgestellt werden können (vorübergehende personalbezogene Maßnahmen, Aufträge an Dritte, kleinere Investitionen).)

Ständige Beteiligte: Eigentümer von Flächen, Nutzer von Flächen, Übergeordnete Planungsebenen

Weitere Akteure:
Kleine und kreisangehörige GemeindenKreisfreie Städte
internexterninternextern
  • Bauordnung
  • Feuerwehr
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Tiefbau
  • Wirtschafts- und Verkehrsförderung
  • Versorgungsunternehmen
  • Landesumweltamt
  • Ver- und Entsorgungsträger
  • Wasserbehörde
  • Zweckverbände
  • Verkehrsbehörde
  • Wasserverbände
  • Tiefbauunternehmen
  • Landesamt für Verkehr und Straßenbau
  • Wasserbehörde
  • Zweckverbände
  • Verkehrsbehörde
  • Bauordnung
  • Feuerwehr
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Tiefbau
  • Wirtschafts- und Verkehrsförderung
  • Versorgungsunternehmen
  • Landesumweltamt
  • Ver- und Entsorgungsträger
  • Wasserverbände
  • Tiefbauunternehmen
  • Landesamt für Verkehr und Straßenbau

Umsetzungsansätze

Einfacher Bebauungsplan

Die komplexen Bedingungen und die hohe rechtliche Bedeutung qualifizierter Bebauungspläne münden in differenzierte und enge Festsetzungen, die schon nach kurzer Zeit überholt sind. Einfache Bebauungspläne werden vor allem aus Gründen der Verfahrensvereinfachung oder auch aufgrund der hohen Komplexität bebauter Gebiete gelegentlich zur Überplanung bereits bebauter Gebiete aufgestellt und sind in verschiedenen Einsatzbereichen zur Anpassung an den Klimawandel denkbar (Neuaufstellung eines einfachen Bebauungsplans im bislang unbeplanten Innenbereich oder beplanten Außenbereich; Änderung eines qualifizierten Bebauungsplans durch einen einfachen Bebauungsplan). [mehr]

Baurecht auf Zeit, Städtebauliche Verträge

Steuerung der klimaangepassten, städtebaulichen Entwicklung und Ordnung am Beispiel von städtebaulichen Verträgen, Stadtumbaumaßnahmen und in Anwendung des Baurechts auf Zeit (zeitlich aufeinanderfolgende Nutzungen). [mehr]

Multifunktionale Flächennutzung

Multifunktionale Nutzung bedeutet eine zeitlich parallele mehrfache Nutzung einer Fläche für unterschiedliche Bodennutzungen. Zugleich wird im Gegensatz zum Konzept der temporären Zwischennutzung (etwa einer Brachfläche) auf ein dauerhaftes Nebeneinander mehrerer Nutzungen abgestellt. [mehr]

BauGB-Klimaschutznovelle

Die Klimaschutznovelle als städtebauliche Dimension der Klimaanpassung (Aufnahme der sogenannten Klimaschutzklausel), Klarstellung von unbestimmten Sachverhalten (Anpassung an und Schutz des Klimas ist damit eine städtebauliche Aufgabe). [mehr]

Synergien und Konflikte

SynergienKonflikte
  • Grün- und Freiflächen kommen primär als Notwasserwege in Betracht
  • Grüne Strukturen kommen primär als Notwasserwege in Betracht
  • Grün- und Brachflächen kommen als Notwasserwege in Betracht
  • Grün- und Brachflächen kommen als Notwasserwege in Betracht
  • Offene Wasserflächen können das über Notwasserwege abgeführte Wasser aufnehmen
  • Offene Wasserflächen können das über Notwasserwege abgeführte Wasser aufnehmen
  • Wasserrückhalt in der Fläche verringert die Notwendigkeit von Notwasserwegen
  • Hochwasserrückhaltebecken können das über Notwasserwege abgeführte Wasser aufnehmen
  • Informationen über Hochwassergefährdung sind Voraussetzung für die räumliche Identifizierung von Risikobereichen
  • Informationen über Hochwassergefährdung sind Voraussetzung für die räumliche Identifizierung von Risikobereichen
  • Risikokommunikation erhöht die Akzeptanz von Notwasserwegen
  • Die Ertüchtigung der sozialen Infrastruktur und die Schaffung von Notwasserwegen ergänzen sich als Teile eines Risikomanagementkonzepts
  • Die Ertüchtigung der sozialen Infrastruktur und die Schaffung von Notwasserwegen ergänzen sich als Teile eines Risikomanagementkonzepts
  • Im Zusammenhang der Überprüfung der Entsorgungsanlagen kann die Frage der Notwasserwege mitgedacht werden
  • Im Zusammenhang der Festsetzung von Entsorgungsanlagen kann die Festsetzung von Notwasserwege erfolgen
  • Der Umbau des Straßenraumes und die Schaffung von Notwasserwegen ergänzen sich als Teile eines Risikomanagementkonzepts
  • Zusammenhängende Wasserflächen übernehmen oft wichtige Korridorfunktionen in einem Biotopverbund
  • Kompakte Struktren erschweren die Schaffung von Notwasserwegen
  • Literatur

    keine Literatur

     

     

     

     

     

     

    Rechtliche Grundlagen und Regelungen zu dieser Maßnahme

    Vermeidung von Störungen der Wasserver- und Abwasserentsorgung (§ 31b Abs. 2 Nr. 2 WHG)