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Maßnahme Ver-A-05

Siedlungsstruktur: Um Verkehre generell reduzieren zu können, muss das Leitbild der Stadt der kurzen Wege durch Nutzungsmischung umgesetzt werden.

Art der Maßnahme:

  • Investive Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung mit direkten Ausgaben verbunden ist (entweder durch Investitionen oder durch die Einrichtung von Förderinstrumenten)

Umsetzbarkeit: mittelfristig (iMittelfristig umsetzbare Maßnahmen:Maßnahme kann mittelfristig, d. h. innerhalb von einigen Monaten oder Jahren umgesetzt werden, weil Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen, die nicht sofort zur Verfügung stehen und/oder weil bei der Umsetzung der Maßnahme Konflikte zu erwarten sind, die eine Abstimmung mit verschiedenen Akteuren notwendig machen und/oder weil die Maßnahme auf nur mittelfristig veränderbare Rahmenbedingungen abzielt (z. B. Tätigung von Investitionen).) mit hohem Kostenaufwand (iMaßnahmen mit hohem Kostenaufwand:Erhebliche finanzielle Mittel notwendig (über 100.000 EUR), die eine langjährige Finanzplanung notwendig machen (größere Investitionen in Infrastruktur, langfristige personalbezogene Maßnahmen, Entschädigungsleistungen usw.).)

Ständige Beteiligte: Eigentümer von Flächen, Nutzer von Flächen, Übergeordnete Planungsebenen

Weitere Akteure:
Kleine und kreisangehörige GemeindenKreisfreie Städte
internexterninternextern
  • Bauordnung
  • Hochbau
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Wirtschafts- und Verkehrsförderung
  • Immissionsschutz
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.
  • Architektenkammer
  • Hafenmeisterei
  • Klimaschutzagentur
  • Touristikverbände und -vereine
  • Verbraucherzentrale
  • Wasser- und Schifffahrtsverband
  • Wasserbehörde
  • Verkehrsbehörde
  • Landesamt für Verkehr und Straßenbau
  • Wasserbehörde
  • Verkehrsbehörde
  • Bauordnung
  • Hochbau
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Wirtschafts- und Verkehrsförderung
  • Immissionsschutz
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.
  • Architektenkammer
  • Hafenmeisterei
  • Klimaschutzagentur
  • Touristikverbände und -vereine
  • Verbraucherzentrale
  • Wasser- und Schifffahrtsverband
  • Landesamt für Verkehr und Straßenbau

Umsetzungsansätze

Einfacher Bebauungsplan

Die komplexen Bedingungen und die hohe rechtliche Bedeutung qualifizierter Bebauungspläne münden in differenzierte und enge Festsetzungen, die schon nach kurzer Zeit überholt sind. Einfache Bebauungspläne werden vor allem aus Gründen der Verfahrensvereinfachung oder auch aufgrund der hohen Komplexität bebauter Gebiete gelegentlich zur Überplanung bereits bebauter Gebiete aufgestellt und sind in verschiedenen Einsatzbereichen zur Anpassung an den Klimawandel denkbar (Neuaufstellung eines einfachen Bebauungsplans im bislang unbeplanten Innenbereich oder beplanten Außenbereich; Änderung eines qualifizierten Bebauungsplans durch einen einfachen Bebauungsplan). [mehr]

Baurecht auf Zeit, Städtebauliche Verträge

Steuerung der klimaangepassten, städtebaulichen Entwicklung und Ordnung am Beispiel von städtebaulichen Verträgen, Stadtumbaumaßnahmen und in Anwendung des Baurechts auf Zeit (zeitlich aufeinanderfolgende Nutzungen). [mehr]

BauGB-Klimaschutznovelle

Die Klimaschutznovelle als städtebauliche Dimension der Klimaanpassung (Aufnahme der sogenannten Klimaschutzklausel), Klarstellung von unbestimmten Sachverhalten (Anpassung an und Schutz des Klimas ist damit eine städtebauliche Aufgabe). [mehr]

Konzept der sequenziellen Realisierung von Planinhalten

Das Problem der Schätzung von Wahrscheinlichkeiten künftiger klimawandelbezogener Ereignisse soll verringert werden, indem in der Planung nicht von einem einzigen wünschenswerten Endzustand ausgegangen wird. Es werden vielmehr eine Reihe suboptimaler möglicher Endzustände vorweggedacht, die nach einer initiierenden Entscheidung überhaupt noch erreichbar sind. Die weiteren Entscheidungsstufen werden offen gehalten und dann ausgeführt, wenn Dringlichkeit besteht bzw. die Unsicherheit der Informationen überwunden ist („Wenn-dann-Relationen“). [mehr]

Synergien und Konflikte

SynergienKonflikte
  • Wohnortnahe Versorgung ist gerade für Senioren relevant.
  • Stadt der kurzen Wege, Nachverdichtung und Nutzungsmischung zur Vermeidung zusätzlicher Verkehre.
keine

Literatur

Bauministerkonferenz (2007): Klimaschutz in den Bereichen Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung. Berlin.

European Environment Agency (2009): Ensuring quality of life in Europe's cities and towns.

 

 

 

 

Rechtliche Grundlagen und Regelungen zu dieser Maßnahme

Verkehrsvermindernde Raumstrukturen (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 ROG)
Verkehrsvermeidende und -vermindernde städtebauliche Entwicklung (§ 1 Abs. 6 Nr. 9 BauGB)