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Maßnahme Was-K-01

Hochwasserschutz: Die Bevölkerung muss über zu erwartende Extremereignisse und angepasstes Verhalten aufgeklärt werden.

Art der Maßnahme:

  • Organisatorische Maßnahme - Maßnahme deren Umsetzung der Koordination und Absprache verschiedener Akteure bedarf

Zielgruppe(n): Kreisfrei , Kreisangehörig , Kleine Gemeinde

Umsetzbarkeit: kurzfristig (iKurzfristg umsetzbare Maßnahmen:Maßnahme kann kurzfristig, d. h. innerhalb von einigen Wochen oder Monaten umgesetzt werden, weil nur geringe Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen und/oder weil eine Abstimmung nur mit wenigen Akteuren notwendig ist und/oder weil die Maßnahme auf schnell veränderbare Rahmenbedingungen abzielt (z. B. Druck von Informationsbroschüren).) mit geringem Kostenaufwand (iMaßnahmen mit geringem Kostenaufwand:Nur geringe finanzielle Mittel notwendig (ca. 1.000 bis ca. 10.000 EUR), die in der Regel aus dem laufenden Haushalt heraus aufgebracht werden können (organisatorische Maßnahmen, informationsbezogene Maßnahmen).)

Ständige Beteiligte: Eigentümer von Flächen, Nutzer von Flächen, Übergeordnete Planungsebenen

Weitere Akteure:
Kleine und kreisangehörige GemeindenKreisfreie Städte
internexterninternextern
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Schulen
  • Stadtentwicklung
  • Weiterbildung
  • Versorgungsunternehmen
  • Kleingartenvereine
  • Landesamt für Bauen und Verkehr
  • Landesumweltamt
  • Sportverbände
  • Verbraucherzentrale
  • Wasserbehörde
  • Zweckverbände
  • Wasserverbände
  • Wasserbehörde
  • Zweckverbände
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Schulen
  • Stadtentwicklung
  • Weiterbildung
  • Versorgungsunternehmen
  • Kleingartenvereine
  • Landesamt für Bauen und Verkehr
  • Landesumweltamt
  • Sportverbände
  • Verbraucherzentrale
  • Wasserverbände

Umsetzungsansätze

kein Ansatz vorhanden

Synergien und Konflikte

SynergienKonflikte
  • Risikokommunikation hilft dabei, Eigentümer/Mieter vom Erfordernis des hochwasserangepassten Bauens zu überzeugen
  • Risikokommunikation hilft dabei, Eigentümer/Mieter vom Erfordernis der Ertüchtigung ihres Besitzes zu überzeugen
  • Die Akzeptanz von Hochwasserrückhaltebecken kann über Risikokommunikation verbessert werden. Zugleich ist auf die begrenzte Schutzwirkung hinzuweisen
  • Die Festlegung von Überschwemmungsgebieten sollte aktiv kommuniziert werden, um Risikobewusstsein zu schaffen
  • Risikokommunikation hilft dabei, Eigentümer/Mieter vom Erfordernis des hochwasserangepassten Bauens zu überzeugen
  • Risikokommunikation hilft dabei, Eigentümer/Mieter vom Erfordernis des hochwasserangepassten Bauens zu überzeugen
  • Die Überprüfung der Entsorgungsinfrastruktur ermöglicht es, der Bevölkerung präzise Informationen kommunizieren zu können
  • Im Rahmen der Bürgerbeteiligung kann die Bevölkerung präzise informiert werden
  • Risikokommunikation erhöht die Akzeptanz von umgestalteten Straßenräumen
  • Risikokommunikation erhöht die Akzeptanz von Notwasserwegen
  • Die Anlage von Hecken kann zur Aufklärung der Bevölkerung über ihre Funktion und damit verwandte Inhalte genutzt werden
  • Die Anlage von Uferrandstreifen kann zur Aufklärung der Bevölkerung über ihre Funktion und damit verwandte Inhalte genutzt werden
  • Kommunikationskonzepte zur Anpassung an den Klimawandel eignen sich auch, um gleichzeitig auf Aspekte des Klimaschutzes hinzuweisen.
keine

Literatur

Bundesamt für Raumentwicklung, Bundesamt für Wasser und Geologie, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Hg.)(2005): Raumplanung und Naturgefahren (Empfehlungen). Bern.

Clean Air Partnership (2007): Cities preparing for Climate Change - A study of six urban regions. Toronto.

Climate's Long-term Impacts on Metro Boston (CLIMB) (2004): Infrastructure Systems, Services and Climate Change: Integrated Impacts and Response Strategies for the Boston Metropolitan Area.

European Environment Agency (2009): Regional climate change and adaptation - The Alps facing the challenge of changing water resources. No 9/2009.

Greater London Authority (Hg. 2008): The London Climate Change Adaption Strategy. S. 20, 21. London.

HCMC: BMBF, BTU, Future Megacities Projekt, Megacity Research Project TP. S. 110, 158.Ho Chi Minh.

London Climate Change Partnership (2007): London's Warming. London.

Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (2008): Klimawandel in Nordrhein-Westfalen - Wege zu einer Anpassungsstrategie. Düsseldorf.

Mukheibir & Ziervogel (2006): Framework for Adaption to Climate Change in the City of Cape Town.S. 29, 30, 48

Nordregio (Nordic Centre for Spatial Development) (o.J.): Gefährdung durch Klimawandel und europäische Kommunen Handlungsleitfaden zur Anpassung und Reaktion. Stockholm.

Oesterreichisches Institut für Raumplanung (Hg.)(2004): PROFAN - Präventive RaumOrdnung gegen Folgeschäden aus Naturkatastrophen. Wien.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rechtliche Grundlagen und Regelungen zu dieser Maßnahme

Pflicht zur Veröffentlichung von Informationen und Plänen (Art. 10 Abs. 1 EG-Richtlinie 2007/60/EG)
Information und Warnung der Öffentlichkeit (§ 31a Abs. 3 WHG)
Veröffentlichung und Aktualisierung von Hochwasserschutzplänen (§ 31d Abs. 2 WHG)
Anspruch auf Zugang zu Umweltinformationen (§ 3 Abs. 1 UIG)
Unterrichtung der Öffentlichkeit (§ 10 UIG)